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Mad East Enduro Hermsdorf: Auftakt zum „Enduro & Dual Cup Erzgebirge“

Direkt im Anschluss an das KidsRace Mühltal verlagerte sich das Renngeschehen am 26. April 2026 ins Erzgebirge zum traditionsreichen Mad East Enduro. Ausgerichtet vom Massive Snowpark e.V. am Ritterstall in Hermsdorf, gehört das Rennen seit Jahren zu den festen Größen im heimischen Kalender – und bildete in diesem Jahr zugleich den Auftakt zum „Enduro & Dual Cup Erzgebirge“, in dessen Rahmen die ersten Punkte für die Gesamtwertung der neuen Serie vergeben wurden. Mit 30 Starter*innen quer durch alle Altersklassen, vom U13-Schüler bis zu den Masters 2, war shredERZ in dieser Auflage so breit aufgestellt wie selten zuvor.


Sportlich gehörte der Tag formal der Disziplin Enduro: vier Stages gegen die Uhr standen auf dem Programm, von denen drei mit dem Lift erreichbar waren. Mit klassischem Downhill im engen sportlichen Sinn hatte das Format dabei nur teilweise zu tun – wo der Lift Höhenmeter geschenkt hat, mussten die Fahrer*innen auf den Wiesenstücken der Stages umso konsequenter in die Pedale treten. Wer am Samstag im Rahmen der Freeride-Session unterwegs war, konnte die Stages bereits abfahren – eine Gelegenheit, die ein großer Teil unserer Crew ausgiebig nutzte und die sich am Sonntag in Streckenkenntnis und Selbstvertrauen auszahlte. Zu den Fahrer*innen, die diese Möglichkeit nicht hatten, gehörte unter anderem Rudi Brödner, der zur gleichen Zeit beim KidsRace in Mühltal am Start war – ein Umstand, der seine Sonntagsleistung im Folgenden umso beachtlicher einrahmt.


Genau dort, in der Schüler U13, holte sich Rudi den Klassensieg in 09:39,38 – und das macht seine Leistung umso bemerkenswerter, als er sich damit nur fünf Sekunden hinter Paul Eisold und zehn Sekunden hinter Emil Brödner einsortierte, die beide eine Klasse höher in der U15 unterwegs waren. Erstes Jahr U13, kein Trainingstag, und trotzdem auf Schlagdistanz zu den älteren Vereinskollegen – eine saubere Ansage gleich zum Saisonstart.


In der Schüler U15 fuhren Emil Brödner mit 09:29,25 (P7) und Paul Eisold mit 09:34,32 (P9) zwei solide Ergebnisse ein. Johann Korb musste das Rennen durch einen Sturz leider als DNF beenden – Pech am Sonntag, beim nächsten Start ist er wieder mit voller Energie dabei.


In der Jugend U17 männlich war shredERZ klar das Maß aller Dinge. Magnus Klemm setzte in 08:07,32 die Tagesbestzeit der Klasse und sicherte sich damit den Sieg im 15er-Feld; Mark Hohenhausen folgte ihm mit nur 13 Sekunden Rückstand auf das Podium (P3, 08:20,63), während Florian Hänig auf P4 (08:33,04) und Johann Martin auf P7 (08:51,18) den Auftritt der Klasse abrundeten. Vier Fahrer in den Top 7 – die U17 hatten wir damit fest im Griff.


Bei den Junioren U19 stand das nächste Doppelpodest. Pepe Schlimpert sicherte sich mit 07:43,77 die zweitschnellste Zeit aller Jugendklassen des Tages und damit P2; Konstantin Uhlig komplettierte das Podest in 07:52,28 auf P3, knapp dahinter Moritz Böhme auf P4 (07:56,98) und Elias Brand auf P6 (08:26,07).


In der Männer-Hauptklasse fehlten Maximilian Richter in 07:49,19 lediglich 4,28 Sekunden auf den Sieg, mit denen er sich am Ende auf P2 einreihte. Tim Methusalem (P4, 08:03,99) und Maxime Glöckner (P5, 08:08,57) machten den shredERZ-Auftritt im 12er-Feld zu einem geschlossenen Top-5-Block.


Bei den Frauen lieferte Friederike Röver in 09:56,09 das nächste Podium für shredERZ und stand am Ende auf P3, dahinter belegte Rabea Sethmacher in 11:12,78 P5 in einem 6er-Feld.


In der Masters 1 männlich fuhr Markus Watollik in 07:53,28 auf den dritten Klassenrang und brachte das nächste Treppchen mit nach Hause; Toni Moll (P4, 08:01,18), Clemens Schubert in der Startgemeinschaft mit dem SV Bannewitz (P6, 08:17,40) und Lukas Stelzer (P7, 08:37,98) ließen einen großen Teil des 18er-Feldes hinter sich.


Bei den Masters 2 männlich kämpften sich Martin Etzold mit 08:38,82 auf P8 und Carsten Brödner mit 08:54,71 auf P11 in einem starken 22er-Feld nach vorn, während Maik Löffler das Rennen leider mit DNF beenden musste.


Den absoluten Höhepunkt aus shredERZ-Sicht lieferte aber die E-Bike-Klasse der Männer: Erik Fickelscheer fuhr in 07:39,31 die Tagesbestzeit aller shredERZ-Fahrer überhaupt und sicherte sich damit den Sieg im 19er-Feld. Dahinter reihten sich Julian Haase auf P3 (07:56,50), Michael Domagala auf P4 (07:57,54) und Leon Schönfelder auf P5 (07:58,24) zu einem regelrechten shredERZ-Block in den Top 5; Hannes Lenk in der Startgemeinschaft mit dem RSV Aue ergänzte mit P8 (08:18,09), und Oliver Graichen rundete den Klassenauftritt mit P15 (09:10,69) ab.


Spannend ist auch der Blick zurück auf das Mad East 2025, weil er die Konstanz unserer Junioren auf den Punkt bringt. Pepe Schlimpert stand vor einem Jahr in der U19m bereits auf P2 – exakt die Position, die er heute geholt hat. Konstantin Uhlig hatte das Rennen 2025 sogar gewonnen und ließ sich auch in dieser Saison ein Podium nicht nehmen. Moritz Böhme war im Vorjahr Dritter und liegt 2026 nur knapp dahinter. Drei Fahrer, zwei Saisons in Folge oben mit dabei – Klassenarbeit über die Saisons hinweg.


Unter dem Strich stehen drei Klassensiege (Fickelscheer in der E-Bike Männer, Klemm in der U17m, Brödner in der U13), sechs weitere Podien (Hohenhausen in der U17m, Schlimpert und Uhlig in der U19, Richter in den Männern, Watollik in den Masters 1 und Röver bei den Frauen) und reihenweise Top-10-Platzierungen quer durch sämtliche Altersklassen. Das war nicht nur ein guter Sonntag, das war ein Statement.


DANKE! an unsere Freunde aus Hermsdorf für diese gelungene Veranstaltung – wir sind immer wieder gern bei euch. Und natürlich an die Eltern für die Anreise, das Bike-Schleppen und das Anfeuern an den Stages sowie an unsere Trainer*innen, deren Vorbereitung am Sonntag in jeder Linie zu sehen war.


Wir haben Bock auf mehr, und die Saison nimmt jetzt richtig Fahrt auf. Ride on – shredERZ!


Quelle: Verein


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