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Die schnellste Zeit des Wochenendes – shredERZ beim Enduro One am Rabenberg

vor 21 Stunden
4 Min. Lesezeit

Enduro One 2026, Lauf 5 von 6 · TrailCenter Rabenberg, Breitenbrunn/Erzgebirge · 12.–13. September 2026

Es gibt Rennwochenenden, die man an einem einzigen Wetterbericht festmachen kann, und dieses am Rabenberg gehörte dazu. Der Samstag lieferte Sonne und Grip, dazu Training, Prolog und die Rennen der Wild-Childs-Nachwuchsklassen, während am Sonntag Dauerregen einsetzte und aus schnellen Linien plötzlich eine Frage von Bremsfeeling und Konzentration machte. Serienmanager Micha Stücher brachte es hinterher auf den Punkt: „Der Rabenberg hat uns zwei komplett unterschiedliche Seiten gezeigt … Genau solche wechselnden Bedingungen gehören aber auch zum Enduro-Sport." Für uns war es außerdem ein Heimspiel – die fünfte von sechs Stationen der Enduro One führte die Serie ins Erzgebirge, und wir waren mit 28 Starter*innen in acht Klassen entsprechend breit vertreten.


Pepe Schlimpert holt die schnellste Zeit des Wochenendes (Quelle Bild: ORC)
Pepe Schlimpert holt die schnellste Zeit des Wochenendes (Quelle Bild: ORC)

Junior: Dreifachsieg – und die Bestzeit des gesamten Rennens

Pepe Schlimpert gewann die Junior-Wertung mit 16:22,04 min, und diese Zahl verdient einen zweiten Blick: Weil alle Klassen dieselben Stages fuhren, lässt sie sich direkt vergleichen – und keine andere Klasse brachte an diesem Wochenende eine schnellere Gesamtzeit hervor. Simon Noah Frederiksen, der Sieger der E1 Pro, wurde mit 16:22,80 min notiert, also 0,76 Sekunden langsamer. Der Junior war damit schlicht der schnellste Fahrer des Rennens. Dahinter machten Ryan Matthew Richter (16:55,43 min, +33,39 s) und Magnus Klemm (16:56,49 min, +34,45 s) den Dreifacherfolg perfekt, getrennt durch gerade einmal 1,06 Sekunden, und Moritz Böhme komplettierte als Fünfter (17:15,88 min) ein Bild, in dem vier shredERZ-Fahrer unter den ersten fünf von 14 gewerteten Junioren standen.


E1 Pre Senior: Toni Moll gewinnt, Marcel Petzold aufs Podium

Auch bei den Erwachsenen gab es Silberware. Toni Moll entschied die E1 Pre Senior mit 17:07,51 min für sich, und das denkbar knapp: Ralph Ludewig fehlten am Ende nur 0,67 Sekunden. Marcel Petzold sicherte sich als Dritter (17:27,15 min) das zweite shredERZ-Podium der Klasse und hatte dabei 7,78 Sekunden Luft auf Rang vier. Clemens Schubert (P5, 18:04,64 min) und Martin Richter (P6, 18:06,24 min) trennten anschließend wiederum nur 1,60 Sekunden, sodass vier von uns die Top 6 eines 13 Fahrer starken Feldes belegten.


ABUS Youngster: Hohenhausen auf Tuchfühlung

Im mit 23 gewerteten Startern größten Nachwuchsfeld der Älteren fehlte Mark Hohenhausen am Ende ganz wenig zum Sieg: 7:10,66 min bedeuteten Platz zwei, ganze 1,67 Sekunden hinter Tom Bergs. Emil Brödner behauptete sich als Neunter (7:46,30 min) in einem dicht gestaffelten Mittelfeld, in dem zwischen Rang acht und zehn keine vier Sekunden lagen, und Paul Eisold folgte als Elfter (7:49,17 min). Fynn Hänel (P17, 8:20,89 min), Anni Petzold (P18, 8:43,51 min) und Sebastian Uhle (P19, 9:17,43 min) brachten das Youngster-Aufgebot auf sechs shredERZ-Nennungen – mehr als jeder andere Verein in dieser Klasse. Dass Anni dabei das schnellste Mädchen des Rennens war, taucht in keiner Ergebnisliste auf, weil es im Youngster-Feld auch 2026 wieder keine eigene Mädchenwertung gab – und das geht besser.


Wild Childs U13: Rudi Brödner gewinnt, sechs von uns in der Wertung

Die Jüngeren hatten am Samstag das bessere Los und fuhren im Trockenen, und sie machten etwas daraus. Rudi Brödner gewann die Wild Childs U13 mit 4:58,94 min als einziger Fahrer unter fünf Minuten, während sich dahinter ein Krimi abspielte: Pius Brenner (5:02,62 min) und Milan Moll (5:02,78 min) trennten am Ende 0,16 Sekunden, sodass Milan als Dritter aufs Podium fuhr. Theo Barche wurde Sechster (5:14,36 min), Arne Leonhardt Achter (5:19,89 min), dazu kamen Leo Schubert auf P16 (5:34,10 min) und Pepe Keil auf P18 (5:41,99 min) – sechs shredERZ-Kids in einem Feld von 27 gewerteten Fahrer*innen. Rudi und Milan hängten außerdem noch einen Start im Youngster-Rennen dran, wo sie außer Konkurrenz mit 9:00,57 min und 8:41,47 min ins Ziel kamen.


Wild Childs U10: Hübler Zweiter, Petzold um zwei Hundertstel

In der U10 sicherte sich Yari Hübler mit 5:27,27 min den zweiten Platz, 6,55 Sekunden hinter Liam Reichenbecher und lediglich 0,40 Sekunden vor dem Drittplatzierten. Noch enger ging es weiter hinten zu, wo Hannes Petzold als Achter (5:52,41 min) exakt zwei Hundertstel hinter Rang sieben blieb. Besondere Erwähnung verdient Anton Tröbs, der als Zwölfter von 22 Kindern ins Ziel kam (6:18,91 min) – mit gerade einmal sechs Jahren, in einer Klasse, in der die Konkurrenz bis zu drei Jahre älter sein darf.


E-Bike, Woman und Guest

André Schubert gewann die E1 E-Bike mit 16:55,39 min und ließ Tom Emmerich um 9,14 Sekunden hinter sich, Julian Haase fuhr in derselben Klasse als Vierter (17:27,93 min) in die Top 5 von 21 gewerteten Startern. In der E1 Woman kam Friederike Röver bei Regen in 23:06,71 min ins Ziel, und in der Guest-Wertung belegte Lenny Datemasch mit 20:26,14 min

Rang 14 von 29.


Ausblick

Mit dem Rabenberg ist die Enduro One 2026 in die Zielgerade eingebogen, das Finale steigt am 10. und 11. Oktober in Bad Endbach. Bis dahin bleibt Zeit, das mitzunehmen, was dieses Wochenende gelehrt hat – nämlich dass ein Rennen im Regen andere Qualitäten verlangt als eines im Staub, und dass unsere Crew beides kann, vom U10-Kid bis zur Pre Senior. Danke an das Team vom TrailCenter und Sportpark Rabenberg für zwei Tage Enduro vor der Haustür, danke an alle Eltern, Betreuer*innen und Fans an der Strecke. Wir haben Bock auf mehr.


Queller Bilder: Verein


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